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Ziel
Die Teilnehmenden reflektieren und erweitern ihre Kompetenz und
Sicherheit im Umgang mit Konflikten und erwerben praktisches
Handwerkszeug in der Konfliktvermittlung für ihre Tätigkeit. Sie
sind in der Lage, bei unterschwelligen und offenen Konflikten in
ihrem Unternehmen angemessen, lösungsorientiert und nachhaltig zu
vermitteln. Ihr Fokus richtet sich dabei auf die Erhöhung der
Kooperationsbereitschaft und -fähigkeit. Das Training befähigt sie,
Mediationsverfahren in ihrem Unternehmen zu leiten und Mitarbeitende
darin zu unterstützen, tragfähige Vereinbarungen zu finden. Ziel ist
ein gesteigerter Synergieeffekt unter den Mitarbeitern, der noch
zufriedenstellendere Arbeitsergebnisse für das Unternehmen bzw. den
Kunden und Kundinnen sichert.
Inhalt
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Wie sehen die verschiedenen Eskalationsstufen
eines Konflikts aus? |
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Bei welchen Stufen ist eine Intervention sinnvoll? |
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Wie verbinde ich mediative Techniken mit Personal-
und Organisationsentwicklung? |
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Wie kläre ich meine Rolle zwischen Führungsaufgabe
und Konfliktvermittlung? |
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Wie verlaufen die einzelnen Phasen der
Konfliktvermittlung? |
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Mit welchen Techniken strukturiere ich den Ablauf? |
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Wann und wo ist Mediation sinnvoll? |
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Wie sieht mein eigenes Stärken-/Schwächen im
Konfliktfall aus? |
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Wie gehe ich mit Rängen und Hierachien um? |
Arbeitsweise
Im Training haben Praxisorientierung und Anwendungsfähigkeit einen
hohen Stellenwert. Daher arbeiten wir neben kurzen und prägnant
visualisierten Theorieimpulsen im wesentlichen mit Übung und
Rollenspielen unter Supervision, direktem Feedback und
Videofeedback. Gemeinsam getroffenen Vereinbarungen über die
Umgangsweise in der Trainingsgruppe - z. B. Verschwiegenheit -
sichern einen geschützten und konstruktiven Rahmen. Zur Souveränität
im Umgang mit Konflikten in Organisationen bedarf es einer
intensiven Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten im Konflikt.
Daher setzen wir punktuelle Elemente der Selbsterfahrung ein.
Konflikterfahrungen aus Ihrem Berufsalltag können in einer sicheren
Umgebung beispielhaft reflektiert und bearbeitet werden.
Vorschlag zum Trainingsablauf (2x2 Tage)
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I.
Trainingstag |
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Grundlagen
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Selbstvorstellung der Teilnehmenden mit präziser
Erwartungsklärung, gekoppelt an den konkreten Bedarf
im Arbeitsalltag
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Impuls zur Konfliktdefinition, vertiefende Übungen
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Impuls zu den Phasen der Mediation, gespielte
Darstellung
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Impuls zu Interventionstechniken, vertiefende
Übungen
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Erarbeitung: Wann und wo ist Mediation sinnvoll?
Welchen Rahmen braucht eine Konfliktvermittlung?
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II.
Trainingstag |
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Erweiterung der eigenen Konfliktfähigkeit
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Selbst- und Fremdwahrnehmung: die eigene Rolle im
Konflikt
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Persönliches Stärken- und Schwächenprofil, evtl.
Umgang mit eigenen Projektionen als Hindernis in der
Konfliktklärung
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Rollenklärung zwischen Mediation und Personal- bzw.
Organisationsentwicklung
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Erste Rollenspiele mit Supervision und Feedback
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Vertiefende Übungen
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Erarbeitung persönlicher Ziele zur vertiefenden
Praxis im Alltag
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Zwischenzeit
(Empfehlung: min. 3, max. 5 Wochen): “Trainingszeit im Alltag”
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III.
Trainingstag |
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Mediation in der Anwendung
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Bericht über Erfahrungen und Erfolge in der
Zwischenzeit
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Sammlung bzw. Beantwortung neu aufgetretener Fragen
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Übungen zu phasenspezifischen Interventionen
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“Gewaltfreie Kommunikation” nach Marshall B.
Rosenberg als Grundinstrument im Umgang mit
Konflikten und in der Mediation
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Übungen und Rollenspiele mit Supervision
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IV.
Trainingstag |
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Üben –
üben – üben!
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Eigene Stärken ausbauen und Schwächen (Lernfelder)
bearbeiten
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Umgang mit indirekten Äußerungen von Störungen,
Gefühlen und Interessen – Übungen
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Umgang mit Aggression und Eskalation
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Umgang mit Widerständen und Blockaden
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Rollenspiele mit Supervision
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Auswertung: Erkenntnissammlung, persönliches Resümee
und Trainingsfeedback
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Consultants
Monika Oboth |
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