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Seit mehreren Jahren finden in Deutschland Mediationsverfahren im
öffentlichen Bereich statt, die teilweise auch „Umweltmediationsverfahren“
genannt werden. Diese Verfahren sind dadurch gekennzeichnet, dass es
sich bei der Ausgangslage um komplexe Themenstellungen handelt, die
oft im stadtplanerischen oder Umweltbereich angesiedelt sind. Viele
verschiedene Interessengruppen sind an der Themenstellung bzw. dem
Konflikt direkt oder indirekt beteiligt und werden bei diesem
Mediationsprozess eingebunden.
Ziel
Durch eine Reihe von Veranstaltungen und Treffen wird eine „win-win
Situation“ zwischen Beteiligten an einem Thema oder Problem erarbeitet
und eine allseitig akzeptierte Problemlösung gefunden.
Zielgruppe
Öffentliche Verwaltung, Stadtentwicklung, Umweltverbände, politische
Parteien, Bürgerinitiativen etc.
Inhalt
Zwei Schwerpunkte sind bei Mediationen in diesem Bereich zu
unterscheiden:
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Krisenmanagement/Konfliktvermittlung |
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Interessenvermittlung/Konzeptentwicklung |
Methode
Umweltmediationen erstrecken sich auf Grund ihrer Komplexität und der
Vielzahl zu berücksichtigender Interessengruppen über einen längeren
Zeitraum. Das methodische Vorgehen basiert auf Moderations-,
Mediations- und Präsentationstechniken. Bei großen Versammlungen
werden mit allen Beteiligten systematisch Inhalte diskutiert. Je nach
Bedarf finden zwischen großen Versammlungen Gespräche mit einzelnen
Gruppen oder Personen statt, wodurch Konfliktpunkte im Vorfeld
herausgearbeitet werden können. Der Vor- und Aufbereitung der
komplexen (stadtplanerischen) Inhalte und unterschiedlichen
Interessenlagen kommt im Vorfeld der Veranstaltungen eine besondere
Bedeutung zu.
Consultants
Monika Oboth,
Milena Riede |
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